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Parlamentarier auf Stippvisite in der Ortenau

Landes- und Bundespolitiker besuchten Solarhaus und Hofladen in Kappelrodeck

Kappelrodeck (don). Auf einer Informationsfahrt quer durch den Ortenaukreis machte eine Delegation der SPD-Landtagsfraktion auch beim Solarhaus und beim benachbarten Hofladen Kohler in Kappelrodeck Station. Begleitet wurde Fraktionschef Claus Schmiedel von den Parlamentarierinnen Gabi Rolland und Sabine Wölfle. Mit dabei war auch die Offenburger Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß, die auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl wieder kandidiert. Dass sie bei der Anfahrt im Hirtel ein dort aus dem aktuellem Anlass aufgestelltes Großporträt ihres Ortenauer Wahlkreis-Mitbewerbers Wolfgang Schäuble passieren musste, quittierte die SPD-Kandidatin mit einem Schmunzeln.

Im Solarhaus von Harald Schelske und Doris Hittler ließen sich die Parlamentarier darüber aufklären, dass es heute schon möglich ist, ein Wohnhaus ohne Komfortverlust ausschließlich  mit Sonnenenergie zu heizen und darüber hinaus auch noch das Nachbaranwesen mit einem Sieben-Personen-Haushalt, Ferienwohnung und Hofladen vom April bis Oktober mit Warmwasser zu versorgen. Mit Bewunderung und Respekt registrierten die Abgeordneten, dass der dafür notwendige 42800 Liter Pufferspeicher als effektvolles innenarchitektonisches Element für einen großzügigen Wohnraum dienen kann.
Im benachbarten Hofladen erfuhren die Politiker von Hausherrin Ulrike Kohler, wie es gelingt, einen Obst- und Weinbaubetrieb mit Brennerei und Selbstvermarktung wirtschaftlich zu führen. Bürgermeister Stefan Hattenbach nutzte die Gelegenheit, dem Landespolitiker Schmiedel die Anliegen der Gemeinde an die Grün-Rote Landesregierung nahe zu bringen.

„Die Flurbereinigung muss weitergehen“, mahnte er, um die Strukturen für die Winzer zu verbessern, „weil sonst alles verwaldet“. Auf dem Wunschzettel standen auch der geplante Verkehrskreisel,  den die Gemeinde ohne Fördermittel nicht stemmen können, die Radwege nach Waldulm, Mösbach und Oberachern, die nicht wunschgemäß vorankämen, weil die Fördermittel überwiegend im Umkreis von Freiburg landeten, außerdem die regionale Schulplanung. „Sie haben wohl alles aufgeführt, was Ihnen eingefallen ist?“, wollte Schmiedel wissen. „Schreiben Sie es doch auf und schicken sie es mir“. Das hatte der Bürgermeister fürsorglich schon getan und zog einen Wunschzettel aus der Tasche.

Gefragt, wie es die SPD denn schaffen wolle, in der „tiefschwarzen“ Region Stimmen zu gewinnen, blieb der für seine direkte Rhetorik bekannte Fraktionschef die Antwort nicht schuldig. „Wir brauchen keine Stimmen von den Schwarzen, wir müssen unsere schlafenden Wähler, die Nichtwähler, aufwecken“.

Von Kappelrodeck aus fuhren die SPD-Parlamentarier weiter zu einer Großveranstaltung in Offenburg.