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Dominik Kolmann aus Mörlenbach-Weiher

ist der Stelleninhaber vom 01. September 2006 bis 31. August 2007.

So, gut einen Monat nachdem ich hier im Unternehmen mein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) begonnen habe, sollte ich mich nun auch im Internet kurz vorstellen und von meinen ersten Arbeitserfahrungen berichten:

Ich heiße Dominik Kolmann, bin 20 Jahre alt und wohnte vor einem Monat noch in Mörlenbach-Weiher im Odenwald.

Für Regionsunkundigere:
Des is in Südhesse, do, wouw goanz in der Nääh die nordbadisch Grenz verlääft. Wer sich schon die Berichte meiner Vorgänger und –in durchgelesen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass ich der erste hessische FÖJ-ler in diesem Unternehmen bin.

Dieser Umstand hat den Beginn meines FÖJes neben der Eingewöhnung an die neue Umgebung (Unternehmen wie Menschen) um eine Facette bereichert. Die Bandbreite der Reaktionen auf meinen Hinweis, dass ich ausm Odenwald/Südhessen stamme, ging von „Ah ja, da kenn ich jemanden bzw. hab auch mal dort gewohnt“ bis „Was, es gibt noch Land oberhalb der nordbadischen Grenze?!?“ (Über- bzw. Untertreibung meinerseits nicht ausgeschlossen ;-)Auf jeden Fall bin ich im Unternehmen sehr gut aufgenommen worden und hab mich auch gleich in die Arbeit gestürzt: Ein etwas genauerer Blick auf das gepa-Regal, um dessen „Wohlergehen“ ich mich als FÖJ-ler selbstständig kümmern muss, genügte und ich wusste, dass ich es mal grundlegend umsortieren werde. Dadurch habe ich mich Schritt für Schritt ins Büro einweisen lassen und die Arbeitsweisen kennengelernt. Natürlich kommt es auch jetzt noch vor, dass ich manchmal fragen muss, wo etwas ist oder wie eine Sache funktioniert. Da ich aber nicht der einzige bin, der neu im Unternehmen beginnt (ja, die „Erneuerbare Energien“-Branche floriert), ist es halb so schlimm und umso schöner, wenn ich auch schon anderen (neuen) Mitarbeitern etwas erklären darf.

So ging die erste Woche sehr schnell rum und in der zweiten Woche durfte ich auch gleich das Lager ausräumen für einen Vortrag vom Chef. Jede dritte Woche hält er einen Vortrag im Lagerraum zu einem alternierenden Thema aus der Reihe „Regenerative Energien nutzen“. So auch gestern wieder. Dabei kann man als Neuling auf diesem Gebiet sehr viel lernen und durch die Nachfragen und Diskussionen der Gäste auch teilweise erfahren, wie sie zur Zeit Heizen bzw. Energie gewinnen und inwieweit sie ökologisch denken bzw. argumentieren. Auch wenn man nicht vorhat, demnächst z.B. einen Sonnenkollektor zu installieren, ist es interessant zu erfahren, wie andere zum Thema „Erneuerbare Energien“ stehen.

Ein paar Tage später, nachdem ich mich von der Lagerräumerei entspannt hatte, saß ich schon im Zug aufm Weg zum Einführungsseminar in Simmersfeld (Schwarzwald). Wenn ich hier jetzt alles aufzählen würde, was ich in dieser Woche erlebt hab, würde ich bestimmt noch zwei Seiten brauchen (wozu ich aber zu faul bin *gg*), deshalb nur soviel: Es war sehr lustig und meine FÖJ-Kolleginnen/-en sind auch sehr unterschiedliche Charaktere. Dadurch wurde kein Programmpunkt langweilig und wir haben uns prima ergänzt. Natürlich war es auch interessant zu hören, was die anderen den ganzen Tag auf ihrer Arbeitsstelle und Unterkunft treiben und wie sie mit der ökologischen Lebenshaltung zurechtkommen. Es mag sich langweilig anhören, wie ich es erzählt habe, aber – wie mit vielen Erlebnissen – muss man einfach mal selbst dabei gewesen sein. Ich freue mich auf jeden Fall aufs nächste Seminar im November.