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Anschrift

Gerold Weber
Solartechnik GmbH
Gerberstraße 11
77855 Achern-Mösbach


Standort / Wegbeschreibung

Öffnungszeiten Büro

Mo–Fr 8:00–17:00 Uhr


Offene Ausstellung

Sa 9:00–13:00 Uhr

Pascal Sailer aus Tübingen

Meine Motivation

Wie bei meinen Vorgängern ersetzt mein FÖJ den gewöhnlichen Zivildienst. Es dient mir gleichzeitig zur beruflichen Orientierung zwischen Schule und Studium. Wer auch nach dem FÖJ auf dem Gebiet der Energietechnik bleiben möchte, kann durch die wechselnden Referenten unserer Vorträge im Betrieb Kontakte zu den wichtigsten Firmen der Branche knüpfen.

Bei der Wahl meiner Einsatzstelle war für mich sehr schnell klar, dass ich in der wirtschaftlich florierenden Branche der regenerativen Energien tätig sein möchte. Bei Gerold Weber Solartechnik GmbH bekomme ich einen Einblick in das gesamte Feld dieser Technik der Zukunft. Schon während meiner ersten Tage im Betrieb habe ich den Boom erkannt, den die Solartechnik momentan erlebt und der wohl auch weiter andauern wird. Verantwortlich dafür sind die steigenden Ölpreise, die laufend neue Kunden zu uns bringen, und die hohen Einspeisevergütungen, die die Fotovoltaik zu einer lohnenden Investition machen. Dazu kommt das zunehmende ökologische Bewusstsein der Menschen und die Erkenntnis, dass wir nicht weitermachen können wie bisher.Man muss sich eines bewusst machen: Voraussichtlich wird bereits meiner Generation das Öl endgültig ausgehen! Und dann? Wir haben die Lösung für dieses Problem ja grundsätzlich schon gefunden. Wir müssen es nur noch umsetzen. Die Sonne liefert uns nämlich täglich eine gigantische Energiemenge: Die Sonne schickt in 20 Minuten soviel Energie auf die Erde, um den Weltenergieverbrauch eines Jahres decken zu können!

Ich halte es für sehr wichtig, die Aufklärung der Menschen in dieser Sache weiter zu treiben und mache das unter anderem zum Inhalt meines FÖJ. Damit leiste ich einen Beitrag zum langsamen Übergang von den fossilen Energieträgern zu regenerativen Energien.

Meine ständigen Aufgaben sind zum Beispiel:

Dokumentation der Baustelle des Solarhauses in Kappelrodeck
Mithilfe auf Messen, Betriebsführungen, Kundengespräche
Büroarbeiten wie Telefon, Briefe, …
Präsentationen für unsere Vorträge aktualisieren
Gepa-Regal führen ( Bestellung, Abrechnung)
Sortierung des Lagers in unserer Betriebshalle

Meine Projekte:

Gestaltung eines Informationsschildes mit allen bisher von uns installierten Anlagen für unseren Ausstellungsraum
Mitarbeit bei Montage von Modulen, Kollektoren oder Holzheizungen
Ferienprogramm für Kinder
Fertigstellung des Ökologie-Lehrpfades durch unseren Betrieb
… und vieles mehr

Das FÖJ

Anlaufstellen für das FÖJ sind die Landeszentrale für politische Bildung und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Im Jahrgang 2005/06 sind insgesamt über 100 FÖJler/innen an den einzelnen Einsatzstellen tätig. Jedes Jahr kann eine bestimmt Anzahl von Teilnehmern das FÖJ anstelle des Zivildienstes absolvieren. Während des Jahres finden fünf Seminare an unterschiedlichen Stellen Orten statt. Dort behandelt man verschiedene Themen zur Ökologie und trifft seine FÖJ- Kollegen und Kolleginnen, deren Einsatzstellen sich sehr unterscheiden. Sei reichen von Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel die Grüne Schule Mainau, über öffentliche Träger wie das Regierungspräsidium Karlsruhe, bis hin zu Einsatzstellen wie das Wein- und Sektgut Harteneck in Schliengen.

Natürlich bekommt man auch ein Gehalt ausbezahlt. Für die begehrten Stellen sollte man sich jedoch möglichst früh bewerben. Dieses Jahr gingen bei der LpB über 400 Bewerbungen ein. Mehr Informationen zum FÖJ in Baden-Württemberg unter www.foej-bw.de

Rückblick auf ein Jahr …

Schaue ich auf mein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei Gerold Weber Solartechnik zurück, kommt es mir vor, als sei es im Zeitraffer verlaufen. Denke ich jedoch genauer darüber nach, kann ich sagen, dass ich Tag für Tag Neues erlebt und gelernt habe. So gesehen hat sich in einem Jahr eine ganze Menge aufsummiert. Und das macht dieses Jahr für mich natürlich sehr wertvoll. Ich habe jetzt einen größeren Blickwinkel und kann mich auch selbst besser einschätzen.

Die Arbeit bei Gerold Weber Solartechnik kann man nicht in einen Topf werfen. Es war immer ein sehr bunter Mix. Heute auf einer Messe im Gespräch mit Erwachsenen, die durchaus Fachwissen aufweisen, und am nächsten Tag schon einen Vortrag vor einer Grundschulklasse, in dem man jegliche Fachbegriffe besser vermeiden sollte. Eine Woche lang am PC Hydraulikpläne zeichnen und Vorträge vorbereiten, und in der nächsten Woche auf Dächern Fotovoltaikmodule oder Kollektoren montieren.

Sehr stolz bin ich auf unsere CD-Sammelstelle, an deren Entwicklung und Umsetzung ich während des Jahres beteiligt war. Nach Veröffentlichung eines Berichts in sämtlichen Zeitungen und auf unserer Homepage bekamen wir dafür sehr positive Resonanz und es meldeten sich sogar Firmen bei uns, die auch eine solche Sammelstelle einrichten wollen. Eine sehr gute Sache.

Ebenfalls ein Erfolg war eine sehr ausführliche Beschreibung der Firma für die Bewerbung zum Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg 2006. Gerold Weber Solartechnik steht hierfür in der engeren Auswahl und wurde bereits von einer Jury besucht.

Andere „Baustellen“ befinden sich noch in der Anfangsphase, wie zum Beispiel die firmeninterne Mitarbeiterzeitschrift, die in Zukunft in regelmäßigen Abständen erscheinen wird. Ich habe dafür in den letzten Wochen zusammen mit einigen Kollegen erste Konzepte und Texte erarbeitet. Eine Arbeit, die auch die zukünftigen FÖJler oder FÖJlerinnen übernehmen sollen.

Neben der Arbeit bei Gerold Weber Solartechnik waren die Seminare absolute Highlights! Besonders gefiel mir ein einwöchiger Aufenthalt bei albERGO e.V., einem Verein für Erlebnispädagogik auf der Schwäbischen Alb. In dieser Woche standen Aktionen im Freien, wie Orientierungsläufe, Klettern in Seilschaften, Floßbau und Höhlentouren auf dem Programm. Aufgaben, die viele ohne ihre Gruppe nie hätten bewältigen können.

Während dem FÖJ habe ich mich endgültig für ein Psychologiestudium entschieden. Das zeigt, dass man als FÖJler kein Öko- oder Technikfreak sein muss. Die Entscheidung für das Fach Psychologie fiel mir während der vergangenen Orientierungszeit sehr viel leichter und ich denke, dass ich damit das Fach gefunden habe, für das ich die größte Motivation und Begeisterung mitbringe. Ein gutes Resultat für ein Freiwilligenjahr, wie ich finde.